Kurioses
Der Aprilscherz 2017 waren folgende beiden Beiträge
Brückenbelastungstest

Seit 1.April 2017 wird die Wiederaufnahme des Eisenbahnverkehrs auf der Strecke Bautzen - Wilthen vorbereitet. Das Bild zeigt den ersten Belastungstest des Eisenbahnviaduktes (im Wilthener Volksmund sieben Brücken genannt) am Butterwasser Richtung Kleinpostwitz am 1.April 2017 gegen 15 Uhr. Mangels geeigneter Eichwagen wurde dazu die Nossener 56 2222 verwendet. 
Stadtrundfahrten in Bautzen

mit einem historischen Büssing Doppelstockbus hat die Stadt Bautzen am ersten April begonnen, Stadtrundfahrten in der über 1000 Jahre alten historischen Altstadt durchzuführen. Die Rundfahrt dauert eine Stunde. Abfahrtszeiten und Haltestellen werden noch bekannt gegeben.
April - April

Reko Speisewagen

Die Phantasie der Modellbahnhersteller ist kaum zu begrenzen. Der linke Rekowagen ist als Speisewagen lackiert und beschriftet worden. Für die Startserie von der Fa. Tillig  hergestellt stellt dieser schön gestaltete Wagen insbesondere für Kinder aber auch Spielbahner eine Bereicherung in der Farbvielfalt dar. Während der rechte Wagen einen vorbildgetreu nachgebildeten Reisezugwagen darstellt ist der Speisewagen Phantasie. Beim Vorbild Deutsche Reichsbahn hat es keine zwei oder dreiachsigen Rekospeisewagen gegeben. Also nichts für Nietenzähler - in diesem Sinne Bahn frei.

Das war der Aprilscherz 2016

Schwarzfahrerabteil

Seit Ende März 2016 wird eine weitere Neuerung bei den ostsächsischen Verkehrsverbünden  eingeführt. Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis und ohne Zahlungsmittel haben ab 1.April 2016 die Möglichkeit so genannte Schwarzfahrerabteile zu benutzen. Diese Abteile sind extra gekennzeichnet und dürfen auch während der Fahrt nicht verlassen werden. Eine Fahrausweiskontrolle und ein Fahrscheinverkauf wird in den gekennzeichneten Abteilen nicht durchgeführt. Eine Bestrafung der Schwarzfahrer findet in diesen Abteilen auch nicht statt. Reisende mit gültigen Fahrausweisen werden gebeten, diese speziellen Abteile nicht zu benutzen. u.B.z. einen 442 mit der ab 1.April gültigen Kennzeichnung eines Schwarzfahrerabteils am Bahnsteig 3 des Bahnhofes Körseburg.


Wasser- contra Fahrleitung

bei einer Modellbahnausstellung entdeckt - wasserleitungsähnliche Drähte, die wohl eine Fahrleitung darstellen soll. Fehlende Isolatoren, kuriose Fahrleitungsmasten und viel zu dicker Fahrdraht lassen wohl kaum zum Nachbau animieren. Hier wäre weniger sicher mehr gewesen


Straßenbrücke, die andere Seite


Die Tunneleinfahrt verbessert den Gesamteindruck auch nicht. Der obere (beim Vorbild unter Spannung stehende) Stützdraht wird ohne Isolator gleich mal im Felsen geerdet. Die Restspannung fließt über die Masten ab. Kuriose Beschriftung, die wohl wegen des Modulüberganges angebracht wurde. Die Verarbeitung der Fahrdrähte ist wohl eher schlecht. Hier wären dünner Draht besser und Lötschablonen sicher hilfreich gewesen. Isolatoren könnte man auch aus um die Fahrleitungsarme gewickelten Draht andeuten.

Natürlich die Aprilscherz 2015 waren diese beiden Beiträge:
Wiederentdeckt

Lange Jahre war das Schicksal der ehemaligen Brems- und Versuchslok der Versuchs- und Entwicklungsstelle Halle 35 2001 - der Ursprungslok Baujahr 1938 ungeklärt. Wie staunten aber Eisenbahnfreunde bei einer Besichtigung eines Lokschuppens in Spinnhausen als plötzlich die Lok vor ihnen stand. Ein Sponsor für eine Hauptuntersuchung wurde schnell gefunden und so konnte die Lok am 1.April 2015 wieder in Betrieb genommen werden. Der alte Reko Kessel mußte allerdingst verschrottet werden. Deshalb erhielt die Lok wieder einen der ursprünglichen Langkessel in Anlehnung an die Baureihe 50. u.B.z. die Lok bei einer Indizierfahrt auf der Strecke nach Körseburg
Ausschreibung oder Fernbus?

Nachdem sich die Deutsche Bahn immer mehr aus der Fläche zurückzieht und selbst Fernverkehrsstrecken nicht mehr bedient, gründen sich immer mehr Fernbuslinien und übernehmen die Fahrtstrecken der einstigen Bahn. Am 1.April 2015 wurde auch in Welentin (Ostsachsen) ein Busunternehmen gegründet. Da moderne Reisebusse noch nicht zur Verfügung stehen wurde der Reiseverkehr vorläufig mit älteren restaurierten historischen Skodabussen aufgenommen. u.B.z. Skoda RT 706 mit den passenden Werbeaufschriften 

Start Lok und Tillig Modell der Baureihe 120

Begegnung im Bahnhof Körseburg - links die Tillig 120 und rechts die Startlok von Berliner TT Bahnen. Beide Loks haben trots starker  Unterschiede ein gefälliges Aussehen.


im Vordergrund steht die schon etwas stark verschmutzte Tillig 120. Dahinter die verkürzte auf nur einem zweichsigen Fahrwerk aufgebaute BTTB 120. Die in Startpackungen verkaufte Lok von BTTB sollte wohl eher den Spieltrieb von Kindern befriedigen. Für diese Fotoszene und Vergleichszwecke wurden bei einer Begegnung im Bf Körseburg diese Fotos gemacht. weitere Bilder und Texte zur  Start 120 unter der Rubrik - die Lokwerkstatt

der Aprilscherz 2014 war dieser Beitrag
Neue Farben

die schleichende Verödung der modernisierten Bahnanlagen verlangt innovative Lösungen. So wird insbesondere in Bahnhöfen die einstige Tristesse mit bunt lackierten Schwellen etwas aufgelockert. Insbsondere die Lokführer der langsam einfahrenden Regionalbahnen sind von der Idee der Bahn begeistert, trägt doch das Erscheinungsbild etwas gegen die aufkommende Langeweile bei und dient auch der besseren Erkennbarkeit der Halteplätze der Regionalzüge. Leider dürfen wegen der Verschmutzungsgefahr ab 1.April 2014 diese verschönerten Gleisanlagen keine Dampflokomotiven mehr befahren. u.B.z. die Gleisanlage des Haltepunktes Rosenthal

April - April

natürlich Unsinn war der Artikel über die bunten Gleise zur Auflockerung des Bahnbetriebes. Tatsächlich gegeben hat es dies vor Jahren an einem Bahnsteig eines französischen Bahnhofes. Mit einem Plakat am Bahnsteig und den bunten Farbanstrich der Schwellen wurde Werbung für einen französischen Farbhersteller gemacht. u.B.z. nachgestellte Szene - hier am Haltepunkt Rosenthal. Das Plakat ist wie vieles auf der Modellbahn - Fantasie

Kesselwagen mit Abziehbildern

Ende der achziger Jahre erschienen Kesselwagen, die statt einer Bedruckung mit Farbe nur noch Abziehbilder auf den Kesseln hatten. Teilweise sollen auch Serien mit weißen Kesseln und beiliegenden Abziehbildern geliefert worden sein. War es nun ein sogenannter Neuerervorschlag oder nur der Zwang an Farbdruckschablonen und Farben zu sparen? Zu sehen ist dieses provisorische auf jedem Fall an den Rändern der Abziehbilder. Kurios ist daran, das ausgerechnet ein Lacke und Farbenhersteller der DDR als Werbung auf den Abziehbildern zu sehen ist?

  der Aprilscherz 2013 war dieser Beitrag

Diesel ICE in Bautzen

die zunehmende Verödung der Innenstädte durch neue Einkaufszentren erfordert innovative Lösungen. Da auch der Bautzener Bahnhof weiter weg von der Innenstadt liegt lag es nahe, die Bahnlinie näher ans Zentrum anzubinden. So verkehren seit 1.04.2013 dieselbespannte Reisezüge direkt durch die Innenstadt. Eine mögliche Elektrifizierung der neuen Anbindung an die Innenstadt wird noch geprüft. Unser Bild Zeigt einen Diesel - ICE  an der Haltestelle  in der Reichenstraße. Für den Fahrkartenverkauf und einen Warteraum wurde ein leerstehendes Geschäftshaus eingerichtet.


Der Aprilscherz des Jahres 2012 

Die ständige Verteuerung von Kraftstoffen hat auch in der Wirtschaft weitreichende Folgen. Der Betrieb Weinbrand Wilthen hat nun seine Diesellok endgültig abgestellt und fährt nun wieder mit der kohlegefeuerten ELNA-3-Bn2 .u.B.z. Lok 3 beim Rangieren mit Kesselwagen am Morgen des 1.Apri 2012 im Bahnhof Wilthen Ost. in den Mittagsstunden war der Nachts gefallene Schnee schon wieder weggetaut.
Containerwagen



ein Rgs Wagen mit zwei Containern als TT-Modell,  ohne Werbeaufschriften mit schmucklosen DDR Containern im Zustand der achziger Jahre
in der Mitte der achziger Jahre erschienen beim damaligen VEB Weinbrand Wilthen öfters Wagengruppen mit zwei aufgeladenen Containern. Die Türen waren dabei stets nach innen zum Waggonboden gerichtet. Lange rätselte ich über die Bewandnis dieser eher merkwürdigen Containerbeladung. Waren doch bei Durchgangsgüterzügen und bei den Berliner TT-Bahnen immer drei Container auf den langen Rgs - Wagen?  Als Mitarbeiter Heizwerk war ich im Winter 1986 mal in der Spätschicht abkommandiert im Betrieb zur Waggonentladung. Da der Betrieb keinen Containerkran hat wurde folgende Technologie angewandt. Je ein Container wurde geöffnet. Mit dem Hubwagen haben wir Europaletten mit darauf befindlichen leeren Glasflaschen zur Schnapsabfüllung herausgezogen und ziemlich am Rand zur Hofseite des Wagens gezogen und abgestellt. Dann kam ein Hofarbeiter mit einem Gabelstapler und lud die Paletten ab. Danach wurde der zweite Container entladen. Standen die Waggons ungünstig schob die Weinbrandlok die Wagengruppe ein Stück  weiter. Gegen kalte Füße wurde von den Hofmitarbeitern mit heißem Grog vorgesorgt. Die Waggons kamen meist aus Thüringen von einem Glaswerk in Großbreitenbach.

Streckenläuferin und Streckenläufer

eine Eisenbahnfreundin der tierischen Art erwische ich häufig auf meiner Modellbahn. Weil es jetzt im Winter draußen zu kalt ist und das Angebot an Beutetieren eher gering ist hat sich unsere Susi auf die Inspektion von Modellbahnanlagen spezialisiert. Leichte Vandalismusschäden wie umgeknickte Fahrleitungsmasten und abgerissene Geländer, Autos, Figuren oder Verkehrsschilder müssen jedoch in Kauf genommen werden. Doch wer kann einer Katze, die sich danach schnurrend um die Beine des Bahnhofsvorstehers einschmeichelt dann noch böse sein?


eine Streckenläuferin inspiziert die garantiert mäusefreien Bahnanlagen


Eisenbahninspektor Mohrle-oben auf dem Dach ist es am schönsten


nun wird es Zeit, eine Katzensperre zum Eisenbahnzimmer zu bauen. Nicht nur die kleinen Schönheitsreparaturen sind lästig, auch müssen täglich vor Fahrtbeginn alle Fahrwege und Züge auf Sicherheit geprüft werden

Shinkansenexpress in der DDR

am Abzweig Bogendreieck Körseburger Spitze fährt der Shinkansen vorbei
Zu den kuriosen Entwicklungen der Berliner Zeuke Bahnen in den sechziger Jahren gehört auch dieser Shinkansen Express, der vom Hersteller Zeuke unter dem Namen Transitus verkauft wurde. Eigentlich waren diese Expresszüge nur in Japan unterwegs. Der Antrieb erfolgte elektrisch über Fahrleitung.  Die Shinkansen-Expresse waren die ersten Hochgeschwindigkeitszüge der Welt. Von Tokio aus waren es die ersten, bis 210km/h schnellen Schnellzüge, die zu anderen Großstädten Japans ab dem Jahr 1964 unterwegs waren. Bei Testfahrten wurden auf den größtenteils graden Hochgeschwindigkeitsstrecken Japans Geschwindigkeiten bis über 400km/h erreicht. Der abgebildete Triebzug wurde als Baureihe 0 bezeichnet.  Sie gelten heute noch als sicherste Triebzüge der Welt da es keine Unfälle mit Personenschäden gegeben hat.  Als Abbild in TT entstanden diese  zweiachsigen Triebwagen die wohl den japanischen Markt erobern sollten. Leider auch zu kurz geraten waren die Triebwageneinheiten eher ein Spielzeug als ein vorbildgetreues Modell. Bekannt sind die Farben Rot-Weiß (Bild) Weiß-Rot oder Weiß-Blau sowie Grün-Gelb. Nach mir vorliegenden Informationen von älteren Händlern sollen die Formen wohl bald defekt gewesen sein, so daß die Triebzüge nur kurz im Handel waren.

eine 118 und ein Shinkansen Express - beim großen Vorbild hat es solche Zusammentreffen nie gegeben

``Wilde´´ Dampflok

dem Pflegezustand nach zu urteilen ist 56 2222 eine wilde Lokomotive, d.h. ständig wechselnde Personale und keine Planlok. Da die Lok wohl nur als Ersatz für die zu Fristarbeiten im Bw oder RAW befindlichen Planloks verwendet wurde mußte ja auch kein Lokpersonal damit rechnen, ständig auf der Lok zu fahren. Jedes Bw hatte ``wilde Lokomotiven``. Es waren meist nicht die besten Loks. Bei Lokmangel anderer Bw wurden diese Loks bevorzugt weitergereicht. u.B.z. 56 2222 als Leihlokomotive des Bw Neuenburg bei der Einfahrt in das Bw Körseburg

Zwerg und Riese

 aus Profilgründen steht am Gleis 2 nur ein Zwergsignal als Vorsignalwiederholer.
Der Riese auf Gleis 1 wurde aus Sichtgründen als Ausleger aufgestellt


Die Werbelokomotive

auch zu DDR Zeiten gab es schon Werbung. Beim Mini Kino Sonnabend Abend wurde für Waschmittel, AKA Elektrik, Nimm ein Ei mehr und allerlei nützliche Sachen des DDR Alltages geworben. Am schönsten war dann der ziemlich  am Ende kommende Trickfilm. Auch die Deutsche Reichsbahn hatte einen Werbeauftrag. V180 005 die spätere 118 005 fuhr eine Zeit lang in Sonderlackierung mit der Werbeaufschrift VI.Parteitag (der SED) durch die Lande. Was manchen Parteisekretär sicher gefreut haben dürfte.
Der weiße Streifen entstand aus Aufklebern, ein 118 Gehäuse, was farblich nicht mehr schön war wurde umlackiert. Die Aufschrift wurde noch vergrößert gezeichnet und mit Faserstiften ausgemalt. Dann kopiert und verkleinert. Heute ein undenkbarer Aufwand.Die Zeit hatte mein Modell allerdings schnell überholt. Als Exot hat die Lok nie so richtig in meinem Betriebspark hineingepaßt. 

Dampfspender

als Kessel auf Rädern wurden sie bezeichnet. Alle für den Betrieb einer Dampflok entbehrlichen Teile wurden abgebaut. Umso mehr verwundert es, das dieser Dampfspender seine Windleitbleche behalten hat, während Zylinder und Triebwerksteile weitesgehend fehlen.

Fehldruck beim VEB  Berliner TT Bahnen                 

rechts ist der Originaldruck, links ist die Fälschung, wie es bei dem Kesselwagen, hergestellt  Mitte der achziger Jahre zur Verwechselung der Farben des Kessels kommen konnte ist mir nicht bekannt?
von dem linken Wagen sind nur wenige Exemplare in den Handel gelangt

      für das Ausbesserungswerk

mitunter erreichen skurille Gefährte meine Lokwerkstatt.
ein guter Eisenbahnfreund bat mich um Reperatur dieses traurigen Gefährtes



wer hat denn da den Führerstand zugemauert ?


das Gehäuse hab ich mal mit einem Bastelbeutel für LKW gekauft.
der 107  steht es jedenfalls gut. N
ach Anbringen weiterer Details wie Nummernschilder und farbliche Weiterbehandlung ist die Lok wieder für neue Aufgaben bereit
 
Freier Durchblick ?

in den siebziger Jahren wurden von den Berliner TT Bahnen Startpackungen mit unbeschrifteten blauen, grünen und roten T334 hergestellt. Warum die Fenster weißlich blind sind wird wohl ein ewiges Geheimnis des Herstellers bleiben? Die Mittelachse ist nur durch die Achshalter angedeutet, real ist die Lok eine zweiachsige, auch das Untergewicht ist entsprechend gefertigt worden


schwarzes Fahrwerk mit drei Achsen, Geheimnisse im Führerstand, villeicht ist das eine Weihnachtslok ?
 
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